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title: Release 2026-5(DE)
slug: release-2026-5de
createdAt: 2026-07-29T11:40:24.202Z
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[Platform and Partner Lifecycle Policy](docId\:yyytVtNxEEluqZzPDmb6_)

## Übersicht

Klassifizierung: **Major-Feature-Release**

Dieses Release stellt die Founda-Plattform auf **Apache Tomcat 11 und Java 21** um und ergänzt die Unterstützung für **Windows Server 2025 und SQL Server 2025**. So laufen On-Premise- und Cloud-Installationen weiterhin auf einer unterstützten und aktiv gepflegten Grundlage.

**Image Prefetch** erhält präzisere Regeln und ein aussagekräftigeres Monitoring-Dashboard, sodass Prefetch die maßgeblichen Untersuchungen liefert und operative Teams fehlgeschlagene Abrufe selbst beheben können.

Das Founda Health Portal unterstützt nun die Verwaltung zusätzlicher Patientenkennungen, die Integration Engine kann Werte aus JSON-Antworten auslesen und in Flows weiterverwenden, und über MedMij ausgetauschte Bilddaten entsprechen für den niederländischen Markt dem Nictiz-Profil. Gemeldete Fehler wurden plattformweit behoben, und die laufende Wartung und Sicherheitshärtung wird über alle Deployments hinweg fortgesetzt.

:::BlockQuote
💡 **Hinweis zum Upgrade:** Dieses Release läuft auf Apache Tomcat 11 und erfordert **Java 21**. Die detaillierten Schritte sind im TRM beschrieben.
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## Neu – Alle Märkte

### Plattform-Upgrade: Apache Tomcat 11 und Java 21

Der Anwendungsstack von Founda wurde von Apache Tomcat 9 auf Tomcat 11 und von Java 17 auf Java 21 umgestellt, deutlich vor dem Supportende von Tomcat 9 im März 2027.

- **Aktuelle, unterstützte Laufzeitumgebung:** alle Komponenten laufen nun auf Jakarta EE 11 (Servlet 6.1, JSP 4.0) mit Java 21.
- **Keine funktionale Änderung:** das Upgrade wurde durch Integrations- und IHE-Konformitätstests, Tests zur Abwärtskompatibilität und Smoke-Tests validiert.

**Was das bedeutet**

Ihre Installation läuft auf einer unterstützten Tomcat-Version, die weiterhin Sicherheitsupdates erhält, ohne dass sich für Benutzer etwas an der Funktionsweise der Plattform ändert. Die Umstellung auf Java 21 sollte anhand der Schritte im TRM eingeplant werden.

### Unterstützung für Windows Server 2025

Founda ist nun für Windows Server 2025 validiert, sodass Infrastrukturteams in Krankenhäusern die Erneuerung ihrer Server am Lebenszyklus von Microsoft ausrichten können.

- **Unterstützte Kombinationen:** Windows Server 2025 mit SQL Server 2022 sowie Windows Server 2025 mit SQL Server 2025.
- **Vollständig validiert:** Neuinstallationen wurden mit der vollständigen automatisierten Regressionstest-Suite des Releases geprüft, einschließlich TLS und Zertifikatsverarbeitung.

**Was das bedeutet**

Krankenhäuser können den Umstieg auf Windows Server 2025 mit SQL Server 2022 oder SQL Server 2025 planen. Die Validierung umfasste Neuinstallationen. In-place-Upgrades des Betriebssystems oder von SQL Server folgen den Upgrade-Richtlinien von Microsoft und waren nicht Teil dieser Validierung.

### Erweiterungen für Image Prefetch

Die Regeln von Image Prefetch sind nun präziser, und das Monitoring-Dashboard liefert operativen Teams die Informationen, um fehlgeschlagene Abrufe selbst nachzuvollziehen und zu beheben.

- **Teilweiser Abgleich der Körperregion:** eine neue, von Groß- und Kleinschreibung unabhängige "contains"-Option für die Körperregion erfasst alle Schreibvarianten, die Krankenhäuser verwenden (zum Beispiel passt "THORAX" zu "CT THORAX" und "THORAX EN ABD"), und ersetzt lange Listen exakter Werte.
- **Neueste Untersuchung je Modalität:** eine optionale Regeleinstellung ruft je Modalität nur die aktuellsten Untersuchung über alle angebundenen Krankenhäuser hinweg ab. Dies entlastet das lokale PACS von älteren, diagnostisch weniger relevanten Voraufnahmen. Bei Bedarf können ältere Untersuchungen weiterhin manuell exportiert werden.
- **Quellkrankenhaus und Untersuchungsdatum:** zwei neue Spalten im Dashboard zeigen, aus welchem Krankenhaus eine Untersuchung stammt und welches klinische Datum sie hat, beide sortier- und filterbar.
- **Fehlerursache bei fehlgeschlagenen Jobs:** fehlgeschlagene Jobs zeigen nun eine verständliche Fehlerursache mit Kopierfunktion für Support-Tickets. Technische Details und Patientendaten werden dabei nie angezeigt.
- **Manueller Wiederholungsversuch im Dashboard:** ein fehlgeschlagener Job lässt sich mit einem Klick erneut starten, wobei jeder Wiederholungsversuch im Audit-Log protokolliert wird.

**Was das bedeutet**

Das klinische Personal erhält die für den Fall relevanten Voraufnahmen, mit weniger irrelevanten Aufnahmen und weniger unnötiger Datenübertragung. Klinische Administratoren und PACS-Administratoren sehen, warum ein Abruf fehlgeschlagen ist, und können ihn direkt im Dashboard beheben, sodass seltener Kontakt mit dem Support nötig ist.

**Interesse?** Nehmen Sie Kontakt mit Ihrem Founda-Ansprechpartner auf, um mehr über Image Prefetch zu erfahren und wie es Ihre Organisation unterstützen kann.

### Founda Health Portal: zusätzliche Patientenkennungen und Verbesserungen der Bedienbarkeit

Die Registerkarte **Patient Details** im Founda Health Portal unterstützt nun das Hinzufügen und Entfernen zusätzlicher Patientenkennungen, wie im bisherigen Viewer. Darüber hinaus enthält dieses Release eine Reihe von Verbesserungen der Bedienbarkeit, die auf Kundenfeedback beruhen.

- **Kennungen hinzufügen und entfernen:** die Assigning Authority auswählen, die Kennung eingeben und hinzufügen; beim Entfernen erfolgt eine Sicherheitsabfrage.
- **Zugriffsgeschützt und auditierbar:** nur Benutzer mit der Berechtigung zur Aktualisierung von Patientendaten können Änderungen vornehmen, und jede Änderung wird im Audit-Trail protokolliert. Andere Benutzer haben lesenden Zugriff auf die Kennungen.
- **Verbesserungen der Bedienbarkeit:** die Patientenliste zeigt die korrekte Anzahl an Ergebnissen, Telefonnummern werden in den Patientendetails korrekt angezeigt, die Widgets für Patientenregistrierung und Einwilligung öffnen und schließen sich wie erwartet, das Upload-Widget für Dokumente bestätigt einen erfolgreichen Upload, statt weiterhin eine Ladeanzeige zu zeigen, und fehlende Übersetzungen der Oberfläche wurden ergänzt.

**Was das bedeutet**

Berechtigte Mitarbeitende können einen Patienten direkt im Portal mit Kennungen aus anderen Domänen verknüpfen. Das unterstützt den domänenübergreifenden Patientenabgleich und Dokumentabruf, ohne auf den bisherigen Viewer wechseln zu müssen. Alltägliche Aufgaben wie das Suchen und Registrieren von Patienten, die Verwaltung von Einwilligungen und das Hochladen von Dokumenten laufen reibungsloser und geben klarere Rückmeldungen.

### Integration Engine: Werte aus JSON-Antworten auslesen

Die Integration Engine (ehemals forConnect) bietet nun eine Reihe von Funktionen, um Werte aus JSON-Antworten auszulesen, etwa aus der Antwort auf eine HTTP-Anfrage, und in nachfolgenden Schritten eines Flows weiterzuverwenden.

**Was das bedeutet**

Anbindungen an REST-APIs lassen sich mit der Standard-HTTP-Aktion umsetzen, ohne eigenen Connector nur zum Auslesen einiger Antwortfelder. Neue Integrationen sind schneller umgesetzt und reagieren zuverlässig auf die Antwort eines externen Systems.

## Neu – Niederlande

### MedMij: Bilddaten gemäß Nictiz-Profil

Über MedMij ausgetauschte Bilddaten erfüllen nun die Nictiz-Anforderungen, die sich aus dem erneuten Konformitätstest ergeben haben.

- **Standardisierte Codes:** Dokumenttypen verwenden SNOMED-CT-Codes aus dem vorgeschriebenen Value Set, LOINC-Codes das korrekte Codesystem, und Anatomiecodes sind dem Nictiz-Value-Set zugeordnet.
- **Korrekte Kennungen:** Kennungen von Leistungserbringern, Study Instance UIDs und Patientenreferenzen enthalten nun die erforderlichen Systeme und Präfixe.
- **Keine Auswirkung außerhalb von MedMij:** die Änderungen sind für andere XDS-Installationen abwärtskompatibel.

**Was das bedeutet**

Krankenhäuser, die Bilder über MedMij teilen, können die Zertifizierung für Beeldbeschikbaarheid weiterverfolgen, und persönliche Gesundheitsumgebungen (PGOs) erhalten Bilddaten mit einheitlichen Codes und Kennungen.

## Fehlerbehebungen

**Alle Märkte**

- **Benachrichtigungsadressen sind für Abonnenten erreichbar:** Ein Problem in Cloud-Umgebungen wurde behoben, bei dem Dokumentbenachrichtigungen (DSUB) eine interne Serveradresse enthielten, die Abonnenten nicht erreichen konnten, etwa beim Beenden eines Abonnements. Die Adresse in Benachrichtigungen lässt sich nun so konfigurieren, dass sie auf eine erreichbare URL verweist.
- **Vollständige Trace-Dateien für Abfrageantworten:** Ein Problem wurde behoben, bei dem Trace-Dateien für Abfrageantworten bei 8192 Bytes abgeschnitten wurden, was die Analyse längerer Antworten erschwerte. Trace-Dateien enthalten nun die vollständige Antwort.
- **HL7-Konvertierung verarbeitet die gesamte Nachricht:** Ein Problem wurde behoben, bei dem die HL7-Konvertierungsaktion der Integration Engine nicht die gesamte Nachricht verarbeitete, sodass spätere Segmente fehlen konnten. Die vollständige Nachricht wird nun verarbeitet.

